
Weiter ging es mit der Event-Seite, bei der ich erneut bewusst nach dem Prinzip less is more gearbeitet habe. Mein Ziel war es, eine ruhige und klare Gestaltung zu schaffen, die nicht vom Wesentlichen ablenkt. Deshalb habe ich mich für ein dunkles Grün als Hintergrund entschieden es wirkt edel, zurückhaltend und bietet eine ideale Bühne für den Content.
Um dem Design dennoch Wärme und Frische zu verleihen, habe ich gezielt einen Kontrast gesetzt. Der Negroni mit seinem intensiven Orangeton übernimmt dabei die Rolle des visuellen Fokus. Die Farbe zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich, ohne aufdringlich zu wirken, und bringt gleichzeitig eine angenehme Lebendigkeit in das ganze Werk.
Auch bei der Typografie habe ich mich bewusst zurückgehalten. Statt viele verschiedene Schriften oder Grössen zu mischen, habe ich nur das verwendet, was wirklich nötig ist. "Events" steht klar und dominant als Überschrift, während „It’s the Negroni Week“ die Botschaft kurz und prägnant vermittelt. Keine langen Texte, keine zusätzlichen Erklärungen ich wollte das die Information sofort verständlich ist.
Das Bild übernimmt in meinem Design die Hauptrolle. Anstatt viele grafische Elemente einzubauen, lasse ich das Foto für sich wirken. Licht, Schatten und die Farbigkeit sorgen bereits für genug Stimmung. Für mich war klar: Wenn das Bild stark ist, braucht es drumherum nicht viel.
Trotz der Reduktion wollte ich aber nicht, dass das Design langweilig wirkt. Deshalb habe ich kleine Details eingebaut, wie den Kreis mit dem Datum 4. - 10. Mai.
Solche Elemente lockern das Layout auf und geben ihm Charakter, ohne die Klarheit zu zerstören.
Bei der Contact-Page wollte ich gar nicht gross rumexperimentieren. Dunkles Design war gesetzt das fängt diesen Bar-Vibe vom Bärengraben einfach am besten ein. Den 'Contact' Schriftzug hab ich ganz simpel zwischen zwei Linien gepackt, ich fand es sieht direkt edel aus, ohne dass ich mich verkünsteln musste. Das ist sowieso das Beste an Figma meiner Meinung nach: wenn man den Dreh mit dem Anordnen einmal raus hat, wirkt alles sofort viel professioneller.
Das Layout war auch ein No-Brainer: Zwei Spalten, fertig. Links stehen die Infos und die Map von der Effingerstrasse, damit man nicht lange nach seinem Drink suchen muss. Rechts kam dann das Formular für Name, Mail und Message hin das war eigentlich total schnell erledigt. Klar, habe ich am Ende noch ein bisschen Zeit investiert, um die Abstände genau anzupassen, damit alles sauber untereinander steht. Aber das war eher entspannter Feinschliff und keine grosse Sache mehr. Für meinen Workflow war das ein richtiger Win, weil alles einfach direkt so funktioniert hat, wie ich es mir vorgestellt habe.
Fazit:
Rückblickend war dieses Projekt für mich weniger ein kompletter Neuanfang, sondern eher eine gezielte Auffrischung. Da ich bereits drei Jahre Erfahrung mitbringe, war mir die Arbeit in Figma vertraut trotzdem war es extrem wertvoll, wieder voll in den Flow einzutauchen.

