
Am Freitag 27. Februar haben wir ein Wasserstrategie Video für unseren Kunden gedreht. Treffpunkt war beim Bärenpark um 8:15 Uhr. Pünktlich auf die Minute waren Maël und ich dort. Kurz darauf trafen wir Claudia, sie ist Amtsvorsteherin für Wasser und Abfall, und gemeinsam gingen wir hinunter zur Aare, wo wir drehen wollten.
Als wir mit dem Dreh beginnen wollten und die Mikrofone anschliessen wollten, merkten wir plötzlich: Das kleine rote Kabel, das Kamera und Ton verbindet, fehlte. Es war nicht dort, wo es normalerweise immer ist. Ein kleiner Fail. Aber sowas kann passieren.
Statt in Panik zu geraten, waren wir ehrlich und haben Claudia direkt gesagt, was passiert ist. Dann riefen wir Joscha an, der zum Glück gerade im Effinger war. Während er sich auf den Weg machte, dachten wir, wir könnten schnell einen Kaffee trinken gehen leider hatte um 8:30 Uhr wirklich noch kein Café offen.
Nach etwa 20 Minuten trafen wir uns mit Joscha, der uns das Kabel brachte. Danach konnten wir endlich starten.
Der Dreh verlief dann reibungslos und richtig gut. Nach dem Statement konnten wir gleich noch Brunnen-Aufnahmen machen. Am Ende waren wir sogar schon zwischen 9:30 und 10:00 Uhr fertig, und ich konnte direkt anfangen, das Reel zu schneiden.
Am 2. März war ich dann am Vormittag bereits mit dem ersten Reel fertig. Ich schickte unserem Kunden, Patrick Scherz (Content Creator), eine erste Preview des Videos. Sie waren sehr zufrieden und gaben mir ein ehrliches und hilfreiches Feedback.
Sie wünschten sich etwas weniger schnell wechselnde Schnittbilder und dafür mehr Aufnahmen von fliessendem Gewässer statt nur von Brunnen, da das besser zum gesprochenen Thema passt. Ausserdem war ihnen der Hintergrund bei der Interviewaufnahme etwas zu hell.
Ich nahm diese Rückmeldungen nicht als schlechte Kritik wahr, sondern als wertvolles Learning. Gerade weil die Kritik auf einem hohen Niveau war, wollte ich das Video umso mehr verbessern und den Kunden wirklich zufriedenstellen. Für mich war das eine coole Challenge: die Lichtverhältnisse in DaVinci zu bearbeiten und zusätzlich neue Schnittbilder aufzunehmen.
Mir war klar, dass Organisation jetzt wichtig ist. Also machte ich mir zuerst einen kleinen Zeitplan. Die finale Deadline war am 4. März am Abend. Deshalb trug ich mir im Kalender ein, dass ich den Montagnachmittag und falls nötig den Dienstagmorgen für die Bearbeitung der Lichtverhältnisse reserviere.
Am Montagnachmittag setzte ich mich mit Joni an die Farbkorrektur. Ich versuchte dabei, so viel wie möglich von ihm zu lernen und mir alles gut zu merken. Er erklärte mir die Schritte sehr verständlich, und ich konnte wieder einiges Neues dazulernen.
Schliesslich gelang es mir, den Hintergrund etwas dunkler zu machen und Claudia gleichzeitig leicht aufzuhellen, sodass das Bild insgesamt harmonischer wirkte.
Before: Der Farbton war viel zu kühl und der Hintergrund war heller als der Vordergrund.

After: Der Farbton ist wärmer und die Person ist im Vordergrund besser zu sehen, die Farbtöne verlaufen harmonischer ineinander und es wirkt viel harmonischer.

Am Dienstag ging es dann weiter mit den neuen Aufnahmen. Ich wollte an einem möglichst schönen Ort filmen und entschied mich für das Marzili. Nachdem ich die Kamera und mein Equipment gepackt hatte und auf dem Weg war, bemerkte ich beim Bad direkt eine Baustelle, die es schwieriger machte, ans Wasser zu kommen.
Also lief ich weiter Richtung Dalmaziquai. Dort kam ich bei der Terrasse des Restaurants Schwellenmätteli an und der Ort war perfekt. Ich suchte mir die besten Aussichtspunkte aus und begann zu filmen, um möglichst schöne und passende Aufnahmen einzufangen.
Nach einigen Takes hatte ich das Gefühl, dass mir die Aufnahmen gut gelungen sind. Es hat riesig Spass gemacht. Das Coolste daran war, die Planung selbst zu machen, die Location auszuwählen und am Ende genau dann fertig zu sein, wie ich es mir im Kalender eingetragen hatte, und das erfreute mich sehr.
Das nachbearbeiten der Aufnahmen mit den Farben hatte ich zum Glück relativ schnell gemacht da ich sie nur noch ein bisschen wärmer färben musste wie beim Interview.
Hier könnt ihr das Before und After sehen:
Before:
Hier war der Farbton etwas zu kühl.

After:
Hier habe ich den Farbton dann etwas wärmer gemacht.

Hier findet ihr das fertige Reel, viel spass beim anschauen:
Das beste nach dem Auftrag war dass es mir zeitlich noch perfekt gereicht hat pünktlich zur Kochgruppe dazu zu kommen um das leckere Essen mitgeniessen zu können. 😊
Seit ich bei Yolu im Effinger bin, macht es mir extrem Spass, dass ich viel Verantwortung übernehmen darf von der Kommunikation mit Kunden bis hin zu Projekten von Anfang bis Schluss. Das entfacht mein inneres Feuer und fühlt sich einfach richtig an. 🔥
Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Projekte und Herausforderungen. 😊