Isabel

Mit 3 Jahren Erfahrung zurück zu Figma und weiter dazugelernt

April 20, 2026

Als ich aus meinen Ferien zurück war, begann ich erstmal mein Wissen mit Figma aufzufrischen, denn Alma und Ich hatten die Woche darauf ein Meeting mit Elisa die neu bei uns im Effinger angefangen hat Figma kennenzulernen um uns das Design Tool anzueignen und es direkt praktisch anzuwenden. Als bereits 3 jährige erfahrene Mediamatikerin habe ich schon einiges an Erfahrung gesammelt auch mit Figma. Trotzdem kenne ich das Gefühl gut: Man hat schon viel gemacht, aber gleichzeitig weiss man auch, dass man noch längst nicht alles kann. Genau deshalb habe ich mir bewusst Zeit genommen, mein Figma Wissen gerade in diesem Zeitpunkt wieder aufzufrischen.

Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt leichter als erwartet. Viele Basics wie Frames, Auto Layout oder Komponenten waren irgendwo in meinem Hinterkopf abgespeichert, es war mir vertraut. Aber ich habe schnell gemerkt: Nur weil man etwas schon mal gemacht hat, heisst es nicht, dass man es auch wirklich effizient nutzt.

Beim Auffrischen ging es mir nicht darum, alles perfekt zu können, sondern eher darum, wieder ein Gefühl für das Tool zu bekommen. Ich habe ein paar kleinere Sachen ausprobiert, ein bisschen herumgespielt und dabei gemerkt, wie schnell man wieder reinkommt. Schritt für Schritt habe ich mich vorwärts gearbeitet und kam in meinen Flow. Gleichzeitig sind mir auch Dinge aufgefallen, die ich damals in den Projektarbeiten in der Berufsschule übersehen habe oder gar nicht richtig kannte.

Was ist Figma eigentlich?

Für Jemanden ohne Erfahrung klingt es vielleicht erstmal wie ein kompliziertes Profi Tool für Designer. In Wirklichkeit ist es aber ziemlich einfach zu verstehen und sogar ziemlich spannend, wenn man Websites, Apps oder Designs gestalten möchte.

Was ich dabei gelernt habe:

Ich weiss, dass ich nicht alles wissen muss und das ist auch in Ordnung. Ständiges Dazulernen gehört dazu, und ich entwickle mich genauso weiter wie die Tools, mit denen ich arbeite. Perfektion ist nicht das Ziel, entscheidend ist, dass ich dranbleibe und mich kontinuierlich verbessere.

Dabei konnte ich auch Auffrischen dass User Interface Design sich auf Gestaltung der Benutzeroberfläche eines digitalen Produkts, wie zum Beispiel einer Webseite, Software oder einer App bezieht.

Während UX User Experience hingegen sich stärker mit dem gesamten Nutzererlebnis und der Frage, wie intuitiv und angenehm die Nutzung ist beschäftigt.

Diese kleine Auffrischung hat mir auf jeden Fall geholfen, wieder sicherer zu werden. Ich habe jetzt das Gefühl, dass ich Figma bewusster einsetze und besser verstehe, was ich eigentlich tue und nicht einfach nur irgendwie zum Ziel kommen will.

Der gesamte Prozess des ersten Teils

Ich fing mit dem wichtigsten Schritt an nämlich das Nav Menü, dabei überlege ich mir was das wichtigste für eine Bar Webseite sein soll. Als erfahrene Webdesign Expertin mit einem Auge für Details, dachte ich mir less is more und versuchte die Strukturierung möglichst einfach aufzubauen das Design durfte jedoch etwas mehr sein. Mein Ziel war es ein Klassisch ansprechendes Design mit einer eher einfachen Strukturierung zu erschaffen, das heisst nicht zu viel verschiedene Farben und Formen. Für die grosse Headline nahm ich eine klassische Schrift kombiniert mit einem stimmigen Bild das zum Hintergrund passt. Das erste Cocktail Bild das Elisa gemacht hat habe ich erstmal im Eraser in Canva ausgeschnitten und vom Hintergrund isoliert. Dann habe ich das ausgeschnittene Bild mithilfe von Ai mit einem dunklen Holzhintergrund vermischt. Die anderen zwei Cocktails habe ich ebenfalls auf den Holzhintergrund geklatscht damit es stimmig aussieht.

Mein Farbkonzept wollte ich aus 3 Farben machen, für Schrift Beige für Hintergrund ein dunkles Grün und für jedes Bild schwarz. Ich fand die Farbauswahl wirklich sehr Klassisch da es keine agressiven oder knallige Farben hatte. Danach habe ich mir Gedanken für das Logo gemacht, für eine elegantes klassisches Webseiten-logo schwebte mir eine Frau mit einem Cocktail/Weinglas im Style Strich Silhouette vor. Als ich es in Canva gepromptet habe kam es nicht ganz so heraus wie ich es mir vorstellte, doch mir gefiel es eigentlich noch ganz gut und ich entschied mich für dieses Logo. Ich habe nur ein paar kleine Anpassungen vorgenommen und die Farbe in ein schönes Hellbeige umgewandelt und noch ein Rohrhälmchen ins Cocktail gezaubert damit es mehr nach Cocktail aussieht. :)

Mir gefiel es schon richtig und ich wusste gleich in welchem Style ich das ganze Template machen wollte.

So sah der Stand inzwischen aus. :)

Hier habe ich die Headline mit einem Schatteneffekt über das Bild gemacht sowie das Logo oben Links eingefügt.
Nav Menü mit Unterseiten Buttons verbunden sowie Facebook und Instagram Logo. Zwei Feine Linien als Ästhetik.
Hier habe ich alle Top 3 Cocktails mit der Schrift Ponomar gestaltet und einen leichten Schatteneffekt bei allen Bilder gemacht.
Das war mein Farbkonzept
Hier habe ich das Logo in ein schönes Beige umgewandelt.

Mein Fazit:

Auch mit Erfahrung lohnt es sich, wieder bei den Basics anzusetzen. Man entdeckt immer etwas Neues oder versteht Dinge plötzlich besser. Und genau das macht meiner Meinung nach den Unterschied.

In den nächsten Blog Posts schreibe ich über den weiteren Vorgang der Bärengraben Webseiten in Figma.